Die Busreise

Nachdem ich vom Bekannten meiner Arbeitskollegin bis zur Bushaltestelle gebracht worden war, kam der Bus des Unternehmens Sindbad Eurobus recht pünktlich. Nach dem Abchecken der Daten bekam ich meinen Sitzplatz zugewiesen und gab den Koffer ab, der im hinteren Teil des Busses untergebracht wurde. Zur Identifizierung bekommen die Koffer ein Band aus starkem Papier, auf dem der Name und der Zielort stehen.

Schon im letzten Jahr nach Krakau funktionierte dies einwandfrei, nur daß ich mich dort beim Umsteigen in Gliwice nicht einmal um den Koffer hatte kümmern müssen. Diesmal stieg ich in Breslau/Wroclaw um, mußte mir den Koffer selbst abholen und im Bus nach Lodz wieder abgeben. Das ist aber kein Problem.

Da mein Reisepartner von Osnabrück her während der Fahrt in einen Stau durch Unfall geraten war, wartete unser Bus auch noch auf diesen, um die von dort kommenden Fahrgäste mitzunehmen. Die Weiterfahrt war dann ohne weitere Zwischenfälle – ja, die Autobahnen sind hier relativ leer und man kann sich ohne Stress fortbewegen.

Wir kamen ungefähr halb elf auf dem Bahnhof Lodz Kaliska an, das war eine halbe Stunde später als vorgesehen. Was aber der Wartezeit geschuldet war. Nun hieß es erst mal eine Gelegenheit ausfindig machen, wie wir zum Hotel kommen. Normalerweise wären wir mit unserem Gepäck gelaufen, aber da mein Urlaubspartner Probleme damit hatte, eine längere Strecke zu bewältigen (er hatte sich wohl am Tag zuvor einen Muskel gezerrt), nahmen wir uns ein Taxi. Der Fahrer war nett und zockte uns auch nicht ab.

Wir verbringen die eine Woche Urlaub im Ibis-Hotel an der Aleja Marszalka Josefa Pilsudskiego und das Zentrum ist bequem zu erreichen.

Wir haben auch schon die längste Einkaufsstraße der Welt, die Piotrkowska erkundet. Am Pfingstsonntagvormittag ging unser Fußweg bis zum Ende dieser Straße und auf dem Rückweg kehrten wir in eine kleine hübsche Pizzeria ein, in der die Pizza noch handgemacht ist und im Holzofen gebacken wird.

Zum Abend ging es noch mal in die andere Richtung, aber hier gab es nicht mehr so viele interessante Dinge. Allerdings fiel uns an einer kleinen Bäckerei ein erster Kunde auf. Der dachte wohl, daß es besser sei, sich so zeitig wie möglich anzustellen. Man kann ja niiiiie wissen!

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